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Grenzen der Anerkennung. Eine Diskussion zwischen Charles Taylor und Judith Butler

Markus Killius

Abstract


Bereits im Titel "Grenzen der Anerkennung" ist die Doppeldeutigkeit des Anliegens dieses Artikels zu erkennen. Als einer der vielleicht einflussreichsten politischen Philosophen der Neuzeit versucht Charles Taylor diese Grenzen zu sprengen, indem er mittels seiner Theorie des Guten einen universellen Rahmen der Anerkennbarkeit stiftet. Nichtsdestotrotz wird sich gegen Ende der hauptsächlich rekonstruktiv gehaltenen Annäherung zeigen, wie er damit selbst an theoretische wie gesellschaftliche Grenzen stößt. Worin diese bestehen und wie sie womöglich doch noch überwunden werden können, wird der zweite Teil des Beitrags anhand der Arbeiten von Judith Butler versuchen zu zeigen. Mit ihr will ich die Frage stellen, ob Anerkennung auch jenseits aller Grenzen zumindest eine Möglichkeit darstellt.

The ambiguous character of this article's concern is already implied by the titel "Limitations of recognition". Charles Taylor – maybe one of the most influential political philosophers of our time – tries to break down those borders and counter them with a universal framework of recognition which he establishes within his Theory of the Good. Yet the reconstruction of his theory will show that at some point this universal recognition will reach theoretical limitations itself. In the second part of this article I will try to show what kind of limitations they are and how they might be transcended. With Judith Butler I will ask if there could be at least the possibility of recognition beyond all borders and limitations.


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DOI: http://dx.doi.org/10.18156/eug-1-2014-art-2

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