Öffentliches Kapital: Ein evolutionäres Programm für mehr Demokratie und Wohlstand

Giacomo Corneo

Abstract


Um die Vermögenskonzentration an der Spitze abzubauen, plädiert der Beitrag für den Aufbau eines öffentlichen Kapitalstocks im öffentlichen Eigentum. Dazu diskutiert er zwei Modelle. Das erste: Öffentliches Kapital wird –erstens - in Finanzmärkte investiert und aus den erzielten Renditen eine soziale Dividende an die Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt – mit der Möglichkeit, dass diese ihre Dividende  selbst reinvestieren können. Das zweite Modell, mit dem nicht nur die Vermögensungleichheit, sondern auch die daraus resultierende Machtungleichheit bewältigt werden soll: Das öffentliche Kapital wird genutzt, um für einen »Bundesaktionär« die Mehrheitskontrolle zu erlangen, so die Übermacht der Vermögenden zu brechen – und um die Mitbestimmung zu stärken sowie die Konzerne der Zivilgesellschaft gegenüber transparenter zu machen.

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DOI: http://dx.doi.org/10.18156/eug-1-2016-art-8

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