Können KI-Trainingsspiele Kriege humanisieren?
DOI:
https://doi.org/10.18156/eug-1-2026-art-5Abstract
In meinem Beitrag möchte ich die Chancen von KI-unterstützter Kriegsvorbereitung für eine beliebige Militäreinheit in den Blick nehmen. Dabei lege ich paradigmatisch den „Zuschauer“ zugrunde (Hannah Arendt), der einen spielerischen Freiraum eröffnen kann, um kriegerische Maßnahmen einzuhegen. KI-Kontrollsysteme können die Zuschauerrolle stärken, indem sie eine „unbeteiligte“ Perspektive auf kriegerische Konflikte bieten. Aus dieser Perspektive sollen die Potenziale von Wargames abgesteckt werden, um Kriegsverbrechen frühzeitig zu erkennen und abzuwehren sowie menschliche Reaktionen von Blutgier und Rache zu kanalisieren.
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