(K)eine Spiel-Moral?

Ethik diesseits und jenseits des Kriegsspiels

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.18156/eug-1-2026-art-2

Abstract

Der Beitrag analysiert den Einsatz von Wargames und Serious Games zu militärischen Zwecken aus ethischer Perspektive. Zunächst wird auf metaethischer Ebene nach den normativen Voraussetzungen und moralischen Strukturmerkmalen des Spiels gefragt und sich auf eine Suche nach der ontologischen Bestimmung der Spiel-Moral begeben. Darauf aufbauend erfolgt eine normativ-ethische Bewertung des militärischen Einsatzes spielbasierter Formate im Horizont evangelischer Friedensethik. Der Beitrag stellt sich als sich ein Gespräch zwischen zwei Autor:innen dar, die aus unterschiedlichen Perspektiven zu derselben Schlussfolgerung gelangen, dass sich die ethische Abgrenzung zwischen gespielter und ungespielter Wirklichkeit als nicht haltbar erweist

Autor/innen-Biografien

Lukas Johrendt, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Mag. theol., Studium der ev. Theologie, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für evangelische Theologie unter besonderer Berücksichtigung der Sozial- und Technikethik.

Kathrin Bruder (geb. Burghardt), Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg

Studium des Lehramtes für Gymnasien für die Fächer Evangelische Theologie und Biologie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M., Promovendin im Fach Religionsphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt a.M., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Evangelische Theologie u.b.B. der Sozial- und Technikethik an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg.

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Veröffentlicht

23.05.2026